Heute 20.15 Uhr war’s wieder mal soweit, die FED hat über die weitere Ausrichtung ihrer Notenbankpolitik getagt. Und bleibt bei Ihrer Politk der massiven Stützungsmaßnahmen der US-Wirtschaft, um ein vorzeitiges Abwürgen der Konjunktur zu verhindern.

Beim Leitzins ist da bekanntermaßen nicht mehr viel Spielraum (dieser wurde auch unverändert bei Nahe Null belassen), weshalb die Truppe um Bernanke nicht – wie früher angekündigt – die bereits in die Märkte gepumpte Liquidität abzieht, sondern das durch die Fälligkeit bereits gekaufter Wertpapiere flüssig werdende Geld wieder reinvestiert und weitere Staatsanleihen erwirbt. Per Saldo also ein weiteres heißlaufen der Notenpresse.

Das signalisiert irgendwie, dass es mit einer nachhaltigen Erholung der US-Konjunktur doch nicht so weit her ist und die Sorgen über ein Double Dip wohl größer sind, als von vielen vermutet. Weshalb der über die letzten Monate z beobachtenden Aktienmarktrallye mit Skepsis und Vorsicht begegnet werden sollte, zumal auch am US-Arbeitsmarkt keinerlei Anzeichen einer Entspannung zu erkennen sind.

Dazu auch: Handelsblatt.com: “Investoren fürchten die nächste Rezession