Thomas Straubhaar von der FTD betrachtet heute in einem Beitrag den Zusammenhang zwischen dem Abschneiden bei der Fussball-Weltmeisterschaft und der Entwicklung der Landeswährung. Und er stellt fest: “Wechselkurs und Fussball-WM haben nichts miteinander zu tun” aber trotzdem werden nur Länder Fussball-Weltmeister, deren Landeswährung im halben Jahr vor der WM aufgewertet haben.

FTD-Wirtschaftswunder – Thomas Straubhaar – Katastrophen-WM 2010

So legte 1974 und 1990 vor der WM die DM kräftig zu, Deutschland feierte Erfolge.

Damit scheint nun klar zu sein, dass es dieses Jahr leider kein Land der Euro-Zone Weltmeister werden kann, denn die Entwicklung des Euro im letzten halben Jahr hat hier alle Weichen in Richtung WM-Versagen eingeleitet. Und damit werden auch die hochgehandelten Spanier kein Weltmeister werden können.

Laut dieser These haben lateinamerikanische Teams und die USA die besten Chancen auf die Weltmeisterschaft, in Lateinamerikan allen voran Brasilien und Mexiko. Auch gut durch die Währung unterstützt ist Gastgeber Südafrika. Hier werden nun erste Manipulationsvorwürfe gegen die FED laut, um durch gezielte Beeinflussung des Dollarkurses den USA den Weg zur Weltmeisterschaft zu ebnen...

Sie kann also kommen, die WM. Zumindest für die positiven Währungsperformer.