Die private Altersvorsorge mit Fonds – mit Rendite ins Alter.

Schon die berühmte Geschichte vom reichsten Mann in Babylon zeigt auf plastische Weise auf, wie wichtig und vor allem wie sinnvoll es sein kann, einen Teil seines Einkommens nicht zu verkonsumieren, sondern bei Seite zu legen und vernünftig zu investieren. Denn vernünftig investiertes Kapital wird dem Anleger einen Mehrwert in Form von Kurs- bzw. Veräußerungsgewinnen und ggf. laufenden Einkünften in Form von bspw. Dividenden oder Zinsen. Darüber hinaus nimmt die Bedeutung der aktiven Altersvorsorge seit Jahren stetig zu, da die finanzielle Situation der Rentenkassen wenig Optimismus in Hinsicht auf die Höhe und Sicherheit zukünftiger Renten verbreitet. Nur wer aktiv für sein Alter vorsorgt, kann dem Eintritt ins Rentnerdasein gelassen entgegensehen. Dass unter eine ausgewogene Altersvorsorge nicht allein Sichteinlagen wie Tagesgeld fallen, zeigt der klare Renditevorsprung von fast sämtlichen Vermögensklassen gegenüber Sichteinlagen – zumindest auf lange Sicht. So haben bspw. deutsche Aktien über die letzten 50 Jahre im Schnitt 8 % bis 10 % p. a. Rendite eingefahren, während Zinspapiere gerade einmal 4 % bis 6 % p. a. eingebracht haben.

Über den Kapitalmarkt können private Anleger mittlerweile in fast sämtliche Vermögensklassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe investieren. Um hier jedoch langfristig und nachhaltig erfolgreich sein zu können, sollte der Anleger zwei Grundvoraussetzungen mitbringen: Zum einen sollte er über ein profundes Wissen über volkswirtschaftliche Zusammenhänge allgemein und über die einzelnen Vermögensklassen im Speziellen verfügen und zum anderen einen Anlagebetrag, der so hoch ist, um das Portfolio entsprechend diversifizieren zu können.

Anlegern, die mindestens eine der Grundvoraussetzung nicht erfüllen – hierzu zählt ein signifikanter Teil der Anleger – bieten sich Fonds an, bei denen ein speziell hierfür ausgebildetes Team von Finanzmarktexperten in sehr viele verschiedene Einzeltitel oder Einzelobjekte investiert. So kann ein Portfolio bereits mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz entsprechend diversifiziert werden, sprich die gleiche zu erwartende Rendite kann durch weniger Risiko erzielt werden.

Aber Fonds stellen nicht nur für entsprechend unerfahrene Anleger eine attraktive Anlagemöglichkeit dar, sondern auch für erfahrene Anleger, die vielleicht in Vermögensklassen investieren wollen, bei denen das Wissen eingeschränkt ist oder in Regionen, die zwar aussichtsreich, aber für den Privatanleger vollkommen intransparent sind.

Um die teilweise doch recht hohen Kosten, die mit dem Erwerb von Fonds anfallen, reduzieren oder gar ganz vermeiden zu können, bietet sich der Erwerb von Fonds statt über den klassischen Broker über einen Fondsvermittler. Über diesen Weg lassen sich die gewöhnlichen 5% Ausgabeaufschlag der Filialbanken sparen.