Schlechte Vorgaben für den heutigen Handelstag. Inbesondere SAP sorgt mit einer gesenkten Umsatzprognose für trübe Stimmung. Europas größter Softwarekonzern erwartet ein schwächeres Software- und Wartungsgeschäft und sieht noch kein Ende der Krise. Und die Anleger sind enttäuscht und schicken SAP-Aktien im frühen Handel runde 6 Prozent in den Keller.
Da auch die Vorgaben aus Asien eher durchwachsen waren, sehen wir den DAX zum Handelsstart bei 5.600 Zählern mit einem Abschlag von einem halben Prozent. Interessant ist hier die charttechnische Ausgangssituation, denn der DAX bewegt sich aktuell auf der unteren Begrenzungslinie des mittelfristigen Aufwärtstrends. Beim InvestBlog gibt’s dazu eine schöne Grafik und auch die Begründung, warum wir nicht unter diese Begrenzung fallen werden. Denn:
Der DAX will nicht mehr tiefer, trotz hoffnungsvoller Prognosen, die immer wieder neue Gründe für einen weiteren Kursrückgang zu finden versuchen. Dieser will gerade deswegen nicht kommen.
Na da wollen wir (insofern wir long sind) mal hoffen, dass dem so ist. Marc Faber jedenfalls sieht das ein wenig anders, erwartet eine 20prozentige Korrektur. Aber auch er rät bei Kursschwäche zu zukäufen.
Aber egal welches Szenario eintritt, interessante Einzelaktien kann man immer kaufen

