Ist es also doch noch wahr geworden. GM verkauft den kriselnden Autobauer Saab an Koenigsegg Automotive, seines Zeichens schwedischer Hersteller von superteuren und superstarken Luxuskarossen. Ein entsprechendes Abkommen ist laut FT.com bereits unterzeichnet. Der Deal soll mit üppigen Staatshilfen unterstützt werden, rund 600 Millionen Euro von der Europäischen Investitionsbank sind hier im Gespräch. Daneben will Millionär Bard Eker, auch Hauptaktionär bei Koenigsegg, finanziell unterstützen.
Damit dünnt GM sein Portfolio von defizitären Spritfresskarossen weiter aus und konzentriert sich auf die Kernmarken. GM hat in den 19 Jahren der Saab-Zugehörigkeit niemals einen Profit erzielt.
Interessant wird nun die weitere Entwicklung von Saab unter Koenigsegg, denn der schwedische Edelbauer hat im letzten Jahr gerade mal einen Umsatz von rund 10 Millionen Euro und hat 40 Mitarbeiter. Zum Vergleich: Saab beschäftigte im vergangenen Jahr rund 4.000 Mitarbeiter und machte 2 Milliarden Euro Umsatz. Man darf gespannt sein, ob Zwerg Koenigsegg den Giganten Saab in die Profitabilität führen kann und vor allem wie.

