Unverändert. So lautet heute kurz zusammengefasst der Ausblick für den Tag. Jedenfalls versprechen das die Vorgaben für die heutige Handelseröffnung.

Im gestrigen Handelsverlauf konnte der DAX seine Verlustserie stoppen und sich mit 1,26 Prozent auf einen Tagesschluss bei 4.630 Punkten erholen, schloss aber deutlich unter seinem Tageshoch von 4.669 Punkten. Grund für den Rückgang am Nachmittag auch, dass die Wall Street nur verhalten auf die eigentlich guten Zahlen bei den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA reagierte (überraschend deutlicher Rückgang auf 565.000 neue Erstanträge statt erwarteter 603.000).  Trotz leichtem Rückgang verweisen Analysten auf die Gesamtstatistik, die inzwischen die Zahl der Anträge auf fortlaufende Hilfe auf dem Rekordniveau von 6,9 Millionen ausweist. Das könnte die Arbeitslosenquote in den USA bald zweistellig werden lassen. Der Trend hin zu einer Verbesserung der Lage am Arbeitsmarkt lässt weiter auf sich warten.

Deshalb auch an der Wall Street keine Jubelstürme, der Dow Jones ging nahezu unverändert (+4,76 Punkte) bei 8.183 Punkten aus dem Handel. An der Technologiebörse konnte der NASDAQ100 0,24 Prozent auf 1.414 Punkte zulegen.

Nachdem in Tokio der Nikkei in den letzten Tagen bereits deutlich verloren hat, gab es hier auch heute wieder rote Vorzeichen. Aktuell (06.25 Uhr) steht der Nikkei mit 130 Minuspunkten bei 9.291 Zählern.

Also sehr gemischte Vorgaben für den heutigen Tag, in dem heute folgende Wirtschaftsdaten aus den USA für Bewegung sorgen könnten.

  • 14.30 Uhr – Veröffentlichung der US-Handelsbilanz für den Mai 2009 – erwartet wird natürlich ein Defizit, Höhe ca. 30 Milliarden Euro
  • 14.30 Uhr – Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Einfuhrpreisen für den Juni 2009
  • 14.30 Uhr – Veröffentlichung der Zahlen zu den US-amerikanischen Ausfuhrpreisen für Juni 2009
  • 15.55 Uhr – Bekanntgabe des Verbrauchervertrauens der Uni Michigan für den Juli 2009.

Kurz und knapp – Wichtiges für den Tag

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 Währung

Der Euro bewegt sich weiter stabil in seiner Range zwischen 1,39 und 1,42 US-Dollar. Im Bereich 1,4150/1,42 US-Dollar befindet sich ein sehr starker Widerstand, an dem in den letzten Wochen jede kurzfristige Rallye des Euro abgeprallt ist und diesen wieder unter die 1,40 zurückwarf. Scheitern weitere Anläufe, erhöht dies das Abwärtsrisiko signifikant, was dann wieder den Blick auf die Unterstützung bei 1,3740/1,3804 (55-Tageslinie vom Hoch im März bei 1,4340) in den Blick rücken dürfte. Vorsicht ist also angebracht.

Erfolgreichen Handelstag!